Alle Beteiligten setzen sich für die Erreichung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen, die Verringerung der Nahrungsmittelverschwendung, die Verringerung der Abfallaufkommens, die Ermutigung von Unternehmen zur Einführung nachhaltiger Verfahren, die Förderung einer nachhaltigen Beschaffung im öffentlichen Sektor, die Sicherstellung der Verbreitung von Informationen über und des Bewusstseins für nachhaltige Entwicklung sowie die Unterstützung von Entwicklungsländern bei einem Übergang zu nahhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern ein.
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein fester Bestandteil unseres Schulprofils und zeigt sich nicht nur in besonderen Projekten, sondern auch im täglichen Unterricht. Besonders unsere ersten Klassen beschäftigen sich zurzeit intensiv mit dem Thema Mülltrennung und setzen sich mit großer Begeisterung damit auseinander, welche Materialien in welche Tonne gehören und welche Müllarten es überhaupt gibt.
Unterstützt werden sie dabei von „Mülli“, einer kleinen Figur, die immer wieder mit Problemen zu ihnen kommt – etwa wenn er nicht weiß, in welchen Eimer bestimmte Abfälle gehören oder welche Mülltonnen es gibt. Die Kinder lösen diese Fragen gemeinsam, diskutieren, probieren aus und entwickeln so ein beeindruckendes Verständnis für nachhaltiges Handeln.
Durch ihre intensive Auseinandersetzung haben unsere Erstklässler ein echtes Expertenwissen aufgebaut, das sie nun an die gesamte Schulgemeinschaft weitergeben. Sie gehen durch alle Klassen und schulen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler darin, wie Müll richtig getrennt wird. So wird Nachhaltigkeit nicht nur gelernt, sondern von den Jüngsten aktiv in die Schule getragen.
Seit vielen Jahren achten wir an der Lindenschule auf eine konsequente Mülltrennung. Jede Klasse hat einen eigenen Mülldienst und leert die blauen und gelben Eimer selbstständig, wodurch Verantwortung und Selbstständigkeit täglich gefördert werden. Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere Erstklässler sogar die Initiative ergriffen und eine grüne Tonne beantragt haben – ein Vorschlag, den wir sehr gerne aufgegriffen haben.
Vom 29. März bis zum 02. April fand an der Lindenschule unsere Projektwoche „Kleine Hände – große Werke“ statt. In dieser Woche arbeiteten alle Kinder jahrgangsgemischt in insgesamt sieben Workshops, in denen sie handwerklich und kreativ tätig wurden. Die Kinder konnten ihren Workshop selbst wählen und mit ganz unterschiedlichen Materialien arbeiten: Wolle, Holz, Gips, Stoffen, Naturmaterialien und vielen Dingen, die sonst im Müll gelandet wären.
Die Klasse 2.1 führte das Projekt „Zu gut für die Tonne“ im Zusammenhang mit dem EU‑Schulprogramm durch. Im Rahmen dieses Projekts setzte sich die Klasse intensiv mit der Wertschätzung von Lebensmitteln auseinander. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei spielerisch, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist und wie man Lebensmittelverschwendung vermeiden kann. Mit viel Begeisterung beschäftigten sie sich mit Herkunft, Lagerung und Nutzung von Lebensmitteln. Das Projekt hat allen gezeigt, wie wertvoll unsere Lebensmittel sind und wie jede und jeder im Alltag dazu beitragen kann, sie zu schützen.
Das EU‑Schulostprogramm fördert damit nicht nur den Zugang zu frischem Obst und Gemüse, sondern unterstützt auch ein grundlegendes Verständnis für nachhaltige Konsummuster. Durch die Verbindung von praktischen Erfahrungen und begleitenden Unterrichtsinhalten wird deutlich, wie verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln im Alltag aussehen kann und warum es wichtig ist, Ressourcen bewusst zu nutzen (hier erfahren Sie mehr).
Wir haben mit der Umwelt-AG den Unverpackt-Laden besucht. Hier gibt es alle Lebensmittel lose und man kann sich diese in eigene Dosen oder Beutel abfüllen. An der Kasse wird dann alles gewogen und bezahlt. Die Schülerinnen und Schüler hatten eigene Gefäße mitgebracht und so konnte sich jeder eine Kleinigkeit kaufen.
Die Nachmittagsbetreuung unserer freiwilligen Ganztagsschule bezieht ihr Essen von der Firma apetito. Diese schreibt Nachhaltigkeit in ihrer Firmenphilosophie groß und baut Produktion und Handel auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) auf. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.