Alle Beteiligten setzen sich für die Verringerung aller Formen der Gewalt und der gewaltbedingten Sterblichkeit, die Beendigung des Missbrauchs und der Ausbeutung von Kindern, die Bekämpfung aller Formen von organisierter Kriminalität, die Reduktion von Korruption und Bestechung, den Aufbau leistungsfähiger, rechenschaftspflichtiger und transparenter Institutionen sowie die Förderung inklusiver, partizipativer und repräsentiver Entscheidungsfindung ein.
Das Projekt „Früher so – heute so: Die KiKo macht Schule!“ ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Wettbewerb würdigt seit über 35 Jahren Projekte junger Menschen, die sich aktiv für demokratisches Miteinander einsetzen.
Kurzbeschreibung des Projekts
Im Rahmen des Projekts beschäftigten sich 13 Kinder des Schülerparlaments der Klassenstufen zwei bis vier mit der Frage, wie Mitbestimmung in der Schule früher und heute gelebt wird. Ausgangspunkt war die Erzählung eines Mädchens über die Schulzeit ihrer Großeltern. Daraus entwickelte sich eine intensive Recherchephase: Die Kinder führten Interviews mit Familienmitgliedern und überwanden dabei teils große Hemmungen, Erwachsene direkt zu befragen. Gemeinsam mit der Schulleiterin produzierten sie einen Podcast, in dem Großeltern von strengen Regeln und fehlender Mitbestimmung in ihrer eigenen Schulzeit berichten. Die Kinder stellten diesen Erfahrungen ihre heutigen Möglichkeiten im Schülerparlament gegenüber. Neben demokratischen Kompetenzen lernten die Teilnehmenden auch journalistisches Arbeiten: recherchieren, Interviews führen, Tonaufnahmen schneiden. Auf der Schulhomepage entsteht ein neuer Bereich, in dem der Podcast sowie Beschlüsse des Schülerparlaments veröffentlicht werden. Eine weitere Folge zum Thema Kinderrechte ist bereits in Planung.
In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“. Viele Beiträge setzten sich damit auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann – auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.
Das Projekt der Lindenschule wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Die ausgezeichneten Gruppen nehmen am Junify Demokratiefestival in Berlin teil und erleben dort drei Tage voller Workshops, Austausch und Vernetzung mit engagierten jungen Menschen aus ganz Deutschland. Zusätzlich werden weitere Geld- und Sachpreise vergeben.
Kinder haben Rechte – und wir machen sie sichtbar - März 2025
Im Sachunterricht hat sich die Elefantenklasse im März 2025 intensiv mit den Kinderrechten auseinandergesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam überlegt, welche Rechte ihnen besonders wichtig sind und wie diese im Alltag sichtbar werden können. Aus diesen Gedanken heraus entstand die Idee eines großen Kinderrechte-Baumes, der bewusst als Symbol gewählt wurde: Seine Wurzeln stehen für die wichtige Grundlage der Rechte, der Stamm für Zusammenhalt und die Äste für ihre Vielfalt. Die einzelnen Kinderrechte wurden dabei als bunte Blüten gestaltet, die für Wachstum, Entwicklung und die Einzigartigkeit jedes Kindes stehen.
Mitbestimmung an unserer Schule
Die Wanderausstellung "Echt Klasse" von Nele - Verein gegen sexuelle Ausbeutung e.V. machte in unserer Schule Station. Beim Besuch der Ausstellung werden Kinder spielerisch dazu angeregt, persönliche Grenzen zu erfahren und auch zu formulieren. Nähere Informationen zur Wanderausstellung finden Sie hier.